Heimat- und Volkstrachtenverein "Rosentaler" Painten e.V.

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Description Es war im Jahre 1911, als unter dem deutschen Kaiser Wilhelm II., Bayern noch einen König hatte, da entschlossen sich einige Bürgerstöchter und –burschen von Painten einen Gebirgstrachtenverein zu gründen. Zur damaligen Zeit ging fast jeder, der eine Berufslehre abgeschlossen hatte, einige Jahre auf Wanderschaft. Wir kennen dies heute noch unter dem Begriff „Hamburger Zimmerleute“. Auch Paintner Burschen waren während dieser Zeit auf Wanderschaft und kamen u.a. ins bayerische Oberland, der Geburtsstätte des Schuhplattelns. Als sie sahen, wie lustig und fröhlich die Leute beim Platteln waren, kamen sie auf die Idee, einen solchen Gebirgstrachtenverein auch in Painten ins Leben zu rufen.
Die Gründungsmitglieder damals waren:

Hengl Hans, Hengl Georg, Karl Karl, Karl Josef, Karl Sabine, Karl Katharina, Meier Josef, Paulus Resl, Landfried Sofie, Gassner Barbara, Gassner Theres, Gassner Kathl Der erste Vereinsvorstand war Hans Hengl.

Bei der Namenssuche für den neu gegründeten Verein erinnerte man sich an ein Flurstück in Painten, das damals wegen seiner einmalig schönen Hecken, Sträuchern und wilden Rosen das „Rosental“ genannt wurde. Die Trachtler gaben sich daher den Namen „Gebirgstrachtenverein Rosentaler“ und stellten ihr Vereinsleben unter das Motto „Gsund Samma“ Bei der Vereinsgründung wurde zugleich eine Plattlergruppe aufgestellt, die bei Festen und ähnlichen Veranstaltungen die Bevölkerung mit Plattler und Tänzen erfreute. Mit Ausbruch des 1. Weltkrieges im Jahre 1914 wurden alle jüngeren Männer zu den Waffen gerufen und somit musste die aktive Vereinstätigkeit vorerst ruhen. Nach Kriegsende entschlos- sen sich im Jahre 1919 bodenständige, junge Leute den „Gebirgstrachtenverein Rosentaler“ wieder aufleben zu lassen und die aktive Arbeit aufzunehmen. Nach der Machtergreifung durch das nationalsozialistische Regime im Jahre 1933 wurden fast sämtliche Vereine verboten und somit war für den Trachtenverein auch das vorläufige Ende gekommen. Nach Ende des zweiten Weltkrieges und dem Zusammenbruch des Nationalsozialismus setzten Freunde der Trachtenbewegung im Jahre 1946 die Vereinsarbeit unter dem Motto „Sitt und Tracht der Alten wollen wir erhalten“ wieder fort.

Seit Gründung im Jahre 1911 durchlebte der Verein Höhen und Tiefen. In diesen hundert Jahren der Brauchtumspflege entstand eine Gebirgs- und Volkstanzgruppe, Plattler-, Theater- und Musikgruppe. Das Vereinsleben bietet quer durchs Jahr unter anderem einen Faschingszug, Theateraufführungen, ein Bürgerfest, Trachtenfestbesuche, Ausflüge, das Zeltlager unserer Jugend und die Christbaumversteigerung – bei uns ist immer was los. Besonders am Herzen liegt uns die Jugendarbeit ebenso wie die Brauchtumspflege.

Der Heimat- und Volkstrachtenverein „Rosentaler“ Painten e. V. ist stolz auf seine 272 aktiven und passiven Mitglieder– 53 Kinder und Jugendliche bis zum Alter von 18 Jahren sind darin enthalten.
Web site www.rosentaler-painten.de
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